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Verfahren

Von der Architektur bis zur Medizintechnik, von der Maschine bis zum Sportgerät, von der Flugzeugindustrie bis zum Fahrzeugbau: Aluminium wird überall seinen Anforderungen gerecht. Die Art des Einsatzzwecks bestimmt die Wahl der Oberfläche, als technische Spezifikation oder als gewünschter visueller Eindruck des Produkts.

Die Herstellverfahren sind international genormt. Für die Oberflächenbehandlung existieren darüberhinaus sowohl für Eloxal wie auch für Pulverbeschichtung Gütegemeinschaften mit anspruchsvollen Qualitätsbestimmungen.
Sehen Sie sich unsere Zertifikate an…

Norm Eloxal

Das Eloxieren, auch als Anodisieren bezeichnet, ist ein elektrochemischer Vorgang, der die Oberfläche des Aluminiums in Aluminiumoxid umwandelt. Die Oxidschicht ist mit dem Grundwerkstoff Aluminium fest verbunden, seine Schichtdicke kann je nach Einsatzzweck des Werkstücks unterschiedlich stark gewählt werden.

Die Schicht ist hart und porös, so dass eloxiertes Aluminium verschleißfest und korrosionsbeständig ist. Durch die Einlagerung von Metallsalzen und Farbpigmenten lassen sich Eloxalschichten einfärben.

Die Eloxalschicht schützt das Aluminium vor Umwelteinflüssen, macht es reinigungsfreundlich und verleiht dem Aluminium ein ausgeprägtes dekoratives Aussehen.

Hart Eloxal

Unter Harteloxal versteht man die elektrolytische Oxidation von Aluminiumwerkstoffen, um Schutzschichten mit hoher Härte zu erzeugen. Diese dienen als Verschleißschutz, verbessern aber auch den Korrosionsschutz des Werkstücks und weisen gute tribologische Merkmale und sehr gutes Gleitverhalten auf.
Im Gegensatz zum Normeloxal, das bei Raumtemperatur durchgeführt wird, arbeitet man beim Harteloxieren bzw. Hartanodisieren mit sehr niedrigen Elektrolyttemperaturen und höherer Stromdichte.

Im Regelfall wird Schwefelsäureeingesetzt, aber auch andere Säuren oder Mischungen können verwendet werden die Einfluss auf die zu erwartenden Schicht nehmen.  Hartoxidschichten zeichnen sich durch völlig gleichmäßige Härte aus. Im Gegensatz zu dekorativen Oberflächen ist kein Härteabfall in der Oxidschicht von innen nach außen feststellbar.
Das Ergebnis der zu erreichenden Schichtdicke und Oberflächenhärte ist abhängigvon der Auswahl der

geeigneten Aluminiumlegierung und bewegt sich zwischen 350 und 450 HV 0,025 (Mikrohärte nach Vickers). Harteloxalschichten werden zu technischen Zwecken eingesetzt, zum Beispiel für Bolzen und Lager. Da sie als keramische Schicht schlecht leitet, dient sie auch zur elektrischen Isolation.

Color Eloxal

Sie können je nach Anforderung und Anwendung Ihrer Bauteile wählen zwischen dem Tauchfärben und dem Elektrolytischen Färben im Zweistufenverfahren.

Da die Farbgebung neben dem eigentlichen Färbeprozess auch wesentlich durch die Legierung und Wandstärken beeinflusst wird, müssen vor Auftragsbearbeitung der Produkte, Grenzmuster vereinbart werden.

Neben dem gängigen farblosen Eloxieren besteht die Möglichkeit,
Aluminiumteile bis zu einer Länge von 8000 mm nach dem Eloxieren auch einzufärben.

Elektrolyt. Färbeverfahren

Zu den großen Vorteilen der feinporigen Eloxalschicht gehört die Möglichkeit des Färbens in einem weiten Spektrum. Beim elektrolytischen Färben werden Metallsalze unter Einsatz einer elektrischen Spannung in die feinen Poren eingelagert, die anschließend dicht versiegelt werden. Das charakteristische metallische Aussehen der Oberfläche bleibt erhalten, die Farben sind vollkommen lichtbeständig und daher langlebig.

Erzeugt werden können Farben im Bereich Hell- bis Dunkelbronce und Schwarz (C 31 bis C 35)

Organische Färbeverfahren

Bei organische Färbeverfahren werden Eloxalschichten durch Eintauchen in organische Farbpigmente eingefärbt. Da die Auswahl an Farbstoffen sehr groß ist, lässt sich eine umfangreiche Bandbreite an Farben realisieren.

Bekannte Anwendungen für organische Färbeverfahren sind die Farben Neusilber (EV2) oder Gold (EV3). Auch diese sind lichtecht.

Sandalorverfahren

Das Sandalor Färbeverfahren ist ein Kombinationsverfahren aus elektrolytischem und organischem Färben. Dabei wird zunächst elektrolytisch gefärbt, um die Helligkeit der Farbe zu bestimmen, anschließend wird mit einem organischen Farbstoff die eigentliche Farbauswahl getroffen

Mit Hilfe des Sandalorverfahrens lassen sich zahlreiche Farben in verschiedenen Helligkeitsstufen realisieren (Blau, Rot, Orange, Gelb, Grün usw.)

Edelstahllook (Steel-Line)

Vielfach wurde von Kunden an uns der Wunsch herangetragen, Produkte mit einer Oberfläche zu versehen, die die Vorteile des Werkstoffs Aluminium mit dem Finish von Edelstahl kombiniert.
Durch ein spezielles, auf Kundenwunsch abgestimmtes Schliffbild in Kombination mit dem Eloxieren und anschließender Farbgebung wurde ein Finish entwickelt, das der Oberfläche von Edelstahl sehr ähnelt, ohne die Materialkosten von Edelstahl zu erreichen.
Neben der Architektur gibt es viele designorientierte Produktfelder, in denen Steel-Line angewendet wird.

Pulverbeschichten

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Die Pulverbeschichtung von Aluminium bietet dekorative Oberflächen mit nahezu unbegrenzter Farbvielfalt. Daher liegt ein Schwerpunkt der Anwendungen pulverbeschichteten Aluminiums in der Architektur mit weltweit steigendem Anteil und höchsten Ansprüchen. Die qualitativ hochwertigen Oberflächen entstehen durch das Einbrennen von Pulverlacken bei ca. 180° C, die elektrostatisch aufgebracht wurden. Unsere Spezialität: Pulverbeschichtung mit Vor-Anodisation: resistent gegen Filiformkorrosion.

  • Schleifen, Bürsten und Polieren (E1 bis E5)

  • Microlieren

  • Sägen – Bohren – Entgraten

  • Blechzuschnitte und Blechkantungen

  • Folieren von Blechen und Profilen

  • Antidröhn – Beschichtung